Brückensteine Careleaver

Weil eigenständig nicht heißt, allein gelassen zu werden.

Unsere Initiative setzt sich für verbesserte Übergänge junger Menschen mit Jugendhilfeerfahrung ins selbstständige Leben ein.

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Stories

Hier berichten Careleaver von ihren Erfahrungen

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Die Dimensionen

2018 lebten 235.000 Kinder und Jugendliche in Heimen oder Pflegefamilien. Das ist der wohl intensivste sozialstaatliche Eingriff in das Leben junger Menschen. Die Mehrheit muss mit 18 Jahren ausziehen und ist ohne familiäre Unterstützung komplett auf sich alleine gestellt.

Im Gegensatz dazu:
Im Durchschnitt beginnen junge Menschen in Deutschland erst mit 19,8 Jahren eine Ausbildung und verlassen mit 23,7 Jahren ihr Elternhaus. Knapp 80% der Studierenden erhalten finanzielle Unterstützung von ihren Eltern.

Unsere Projekte

Auf diese Brücken­steine bauen wir

Unsere Projekte sind vielfältig – genau wie die Herausforderungen, denen Careleaver sich stellen müssen. Jedes einzelne trägt zu einem besseren Übergang für Careleaver bei – durch individuelle Unterstützung von Careleavern, Trainings für Fachkräfte oder die Unterstüzung von Selbstorganisation. Jeder Brückenstein­partner bringt seine Stärken ein. So entsteht ein großes Ganzes.

Careleaver statt »Heimkinder«

Die Bezeichnung »Heimkind« ist oft sehr klischeebehaftet. Zudem werden Menschen mit Heimerfahrung erwachsen und sind dann keine »Kinder« mehr. Careleaver stammt aus dem Englischen und bezeichnet jemanden, der den Betreuungsstatus verlässt – wörtlich: Fürsorge-Verlasser. Es ist die Selbstbezeichnung für junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in stationärer Jugendhilfe – in Heimen oder Pflegefamilien – verbracht haben und sich am Übergang in ein eigenständiges Leben befinden. Der Begriff umfasst auch Menschen, die diese Hilfesettings bereits verlassen haben.

Stories

Hier erzählen Care­leaver von ihren Erfahr­ungen